Die Low Level Lasertherapie

Das Wirkungsprinzip

Die Lasertherapie ist in ihrer vielfältigen Form bereits gut 50 Jahre alt.
Neben der Laser-Mikroskopie, der photodynamischen Therapie, der laserinduzierten-Mikroskopie, der Laser-Lithotripsie Therapie, der kosmetischen Lasertherapie und der laserchirurgischen Therapie nutze ich die in der Medizin ebenfalls häufig eingesetzte : Low-Level-Laser-Therapie.

Im Gegenzug zu dem Hochenergielaser (Hardlaser, High-Power-Laser), der in der Medizin vorzugsweise für operative Behandlungen eingesetzt wird und mit seiner hohen Leistung zu einer energieabhängigen differenzierten Gewebsdegeneration führt, handelt es sich bei dem Niedrigenergielaser (softlaser,Low-Power-Laser,Low-Level-Laser) um eine kleinere Geräteleistung, so dass demzufolge auch eine kleinere Energiedichte im bestrahlten Gewebe erreicht wird. Die Laserstrahlen sind athermisch (Kaltlichlaser).
Diese Lasertypen können durch Photobiomodulation wirkungsvoll energetische Fehlregulationen in speziellen Gewebestrukturen beeinflussen und damit komplexe Heilungsprozesse unterstützen.

Lasertherapie Anwendung

Die direkte Eindringtiefe liegt bei einer Geräteleistung bis zu 150mW und einer Wellenlänge zwischen 630 und 850 nm bei ca.1 cm. Die direkte Breitenwirkung des Laserstrahles umfasst infolge der Streuung ca. 1 cm². Das Behandlungsfeld wird dabei unmittelbar durch die direkte Photonenstrahlung erreicht.
Durch die Bindegewebsflüssigkeit wird die Wirkung in die Tiefe weitergeleitet und kann somit einen Bereich bis 8 cm positiv erreichen.
Die Low-Level-Laserstrahlung kann einen energetisch gestörten Zellstoffwechsel primär aktivieren, so dass die Zelle ihre eigentliche physiologische Funktion wieder wahrnehmen kann.
Somit ist nicht nur das Weichteilgewebe gut erreichbar, auch Gelenke, Bandscheiben und Knochen können in ihrer Heilung und Regeneration unterstützt und beschleunigt werden.

Wann eignet sich die Lasertherapie besonders?
Das Akronym/Die Abkürzung LASER steht für Light Ampflication by Stimulated Emission of Radiation.
Es handelt sich um Licht mit einer besonderen physikalischen Eigenschaft, einem sehr hohen Energiegehalt sowie einer hohen Energiedichte pro Flächeneinheit, wodurch eine sehr gute therapeutische Wirkung erreicht wird.
Die Lasertherapie ist eine Regulationstherapie. Durch den Einsatz des Lasers, also die Bestrahlung, wird Energie an den Ort der Bestrahlung gebracht und dort in biochemische Energie umgesetzt. Durch diese Energieeinbringung wird der Zellstoffwechsel von gestörten oder geschädigten Zellen wieder angeregt und stabilisiert.

Die Therapeutischen Wirkungsweisen des Laser sind:

stimuliert den Gewebestoffwechsel
schmerzreduzierend
entzündungshemmend
abschwellend

Die Lasertherapie eignet sich besonders bei der Behandlung von:
Muskelverhärtungen, Verspannungen
chron. Reizzuständen, wie Tennisarm, Schulter-Arm-Syndrom, Karpaltunnel-Syndrom u.a.
zur Regeneration von Bänder- und Sehnenverletzungen
Arthritiden und rheumathoide Erkrankungen
Bursitiden (Schleimbeutelentzündungen)
Verletzungen, wie Verbrennungen, Schnitt,-Bisswunden, Traumen, Brüche
Gelenkschmerzen
Wundheilungsstörungen

Lasertherapie

Softlasertherapie

Wann kann die Softlasertherapie eingesetzt werden?

Behandlung mit dem Flächenlaser:

in allen Fällen, wo Regeneration und Förderung der physiologischen Zellfunktion angezeigt sind, also bei chronischen Funktionsstörungen, die sich auszeichnen durch Schmerzen, Unwohlsein, Bewegungseinschränkungen, wie z.B.:

Hauterkrankungen (Entzündungen, Ekzeme, Wunden, Warzen, Narbengewebe, Haarausfall u.a.)
systemische Weichteilerkrankungen (Fibromyalgiesyndrom, rheumatische Weichteilerkrankungen)
Tendopathien (Verletzungen/Einschränkungen von Sehnen und Bänder des Bewegungsapparates)
Myopathien (Verletzungen/Einschränkungen von Muskelfunktionen mit der Folgen von Schmerzen, Bewegungseinschränkungen etc.
chronische Gelenkschmerzen
chronische Rückenschmerzen
lymphatische Störungen
Nervenreizungen, Nervenentzündungen
Kompressionsreizungen (HWS-Syndrom, Schulter-Arm-Syndrom,Tennisarm, Karpaltunnel-Syndrom,Lumbalgie,Trigeminusneuralgie, Spannungskopfschmerz, Migräne, Intercostalneuralgie etc.
Erkrankungen in der Mundregion (Schleimhautentzündungen, Rhagaden, Aphten etc.)
Störungen der Nasen-/Nebenhöhlenregion (chron.Schnupfen, chron. Nasennebenhöhlenentzündungen, allergischer Schnupfen)
Störungen in de Rachenregion (Mandelentzündung, Tubenkatarrh)
Störungen in der Ohrregion (Mittelohrentzündung, Außenohrentzündung, Tinnitus, Kieferknirschen)

Laser können gestörte biologische Prozesse stimulieren – ein Grund, warum Laser auch als Lichtvitamin bezeichnet wird.
Der Energiehaushalt der Körperzellen wird durch das Laserlicht deutlich gesteigert.
Der Selbstheilungsmechanismus des Gewebes wird beschleunigt, Giftstoffe werden in erhöhtem Maße abtransportiert,
die Durchblutung des behandelten Gewebes wird angeregt.
Die Wundheilung wird beschleunigt, kollagene Fasern vermehren sich.





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