Der Faktor Lebensmittel

Einleitend

Ganz entscheidend bei der Entscheidung etwas zu verändern, zu genesen oder sich auch nur fitter zu fühlen ist das Thema ERNÄHRUNG und der richtige Umgang mit den damit verbundenen Lebensmitteln.
Um Ihnen hier die wichtigsten Grundlegenden Faktoren aufzuzeigen, gilt die folgende Empfehlung als Leitfaden.
Ihre persönliche Stoffwechselsituation kann ich natürlich nur direkt mit Ihnen ermitteln. So kann ein Mangel an Vitaminen, Mineralien, Spurenelemente etc., oder gar Pilzerkrankungen im Darm oder andere Faktoren den Stoffwechsel derart blockieren, das eine Ernährungsumstellung alleine nicht ausreicht um an das Ziel zu gelangen.
Dies zeigt sich oft daran, dass sich gar nichts groß verändert, die Beschwerden ggf. bestehen bleiben und viele dann aus Frust wieder zum günstigeren herkömlichen Nahrungsmittel greifen.

Grundsätzlich gilt also:

Der Einfluß von äußeren Stoffen für den Organismus ist zunächst endscheidend. Neben der Zufuhr von giftigen Substanzen wie Alkohol, Drogen oder Medikamenten, sind es oft die Chemikalien und Umweltgifte in der herkömlichen Nahrung, die die Leber, als wichtigstes Entgiftungsorgan, auslastet.
Ballaststoffhaltige Lebensmittel sowie eine gute Eiweiß- und Fettqualität sind zunächst jedoch wichtige Eckpunkte einer stoffwechselfreundlichen und damit leberfreundlichen Nahrung.
Zu viele Kohlehydrate sind ebenso ungünstig zu bewerten wie zu vie Fett oder Eiweiß.
Empfehlenswert ist eine bewusste Ernährung, die wenig Cholesterin enthält, dafür aber viele Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und ausreichend Ballaststoffe in verträglicher Form.
Zudem sind möglichst unbehandelte, vollwertige Lebensmittel sinnvoll. Auf dem Speiseplan sollten vor allem viel frisches Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte vertreten sein und möglichst keine oder sehr wenig Milchprodukte, Fleischerzeugnisse und Fisch.
Vorteilhaft ist auch der Verzicht auf die versteckten Fette, z.B. in Fleisch, Wurst oder Käse.
Bekömmliche Eiweißlieferanten sind Sauermilchprodukte, Molke, Quark, Soja-Drink, Tofu, Kartoffeln und feine Vollkornprodukte.
Wer diese regelmäßig in seine Ernährung mit einbezieht, kann sicher gehen, dass er genügend Eiweißbausteine aufnimmt.
Wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von midestens 1,5 Litern pro Tag um die Entgiftung der Leber zu unterstützen, Ballaststoffe besser zu verwerten.

Der Einsatz von Nahrungsergänzungmittel in der Therapie:

Oft kann es nötig sein, ermittelte Mangelzustände von aussen gezielt anzugehen.
Hier bieten sich verschiedene Stoffe an, wie Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe.
Als Schutzsubstanzen gelten die Vitamine C, E, Beta-Carotin, sowie sekundäre Pflanzenstoffe (z.b.Flavonoide).
Sie zählen zu den Antioxodationen, d.h. sie können sogenannte freie Radikale abfangen. Vitamin E gilt dabei oft einzusetzen bei chronische Leberüberlastung.
Zugunsten der Entgiftungsfunktion der Leber bietet sich oft Selen und Zink an. Selen ist Bestandteil eines entgiftenden Enzyms und Zink wird eine Rolle von Schwermetallen zugesprochen.
Liegen beim Individuum bereits Störungen im Fettstoffwechsel vor, kann es zu einer ungenügenden Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen kommen. In diesen Fällen ist ein gezielter Ausgleich der Vitamine A, D, E und K erfoderlich.
Omega-3-Fettäuren führen zu einer geringeren Konzentration von Cholsterin in der Gallenflüssigkeit, was nicht nur Einfluß auf die Bildung von Gallensteinen hat, sondern auch die fettlöslichen Vitamine besser aufnehmen lässt.
So können auch zusätzlich Tees und andere Kräuter gute Verwendung finden.
Vom Löwenzahn, über die Artischoke bis hin zur Mariendistel (um hier nur drei vielen guten Einsatzmitteln zu nennen) gibt es in der Natur ein reichhaltiges Angebot an guter Unterstützung.

Schlußwort:

Als grundsätzliche Empfehlung spreche ich mich dafür aus:
Kaufen Sie unbehandelte Lebensmittel. Gehen Sie auf Nummer sicher und lassen Sie sich nicht in den handelsüblichen Lebensmittelmärkten mit „BIO“ zum Narren halten.

Selbst bei dem Hinweis zu Citrusfrüchten: „Schale zum Verzehr geignet“ bedeutet dies nur (laut WDR Untersuchung), dass in Deutschland keine gesundheitsbedenklichen Stoffe (zum Schutz) aufgebracht wurden, dies jedoch im Erzeugerland, wo andere Gesetze gelten können, sehr wohl der Fall sein kann.

Auch die Verbraucherzentralen empfehlen daher auf Nummer Sicher zu gehen und lieben im Bioladen oder bei dem Bio-Bauern des Vertrauens einzukaufen.

Ernähren Sie sich besser vegan.

Hier ist es natürlich schon von Nöten, den durch den Verzicht von tierischen Eiweiß auftretenden Mangel entsprechend auszugleichen.

Zu den diversen Studien über die Verursachung vieler chronischer Erkankungen, sogar bis zur deutlichen Begünstigung der Krebsentstehung durch tierische Eiweiße komme ich in Kürze mit einem weiteren Bericht.